Was bedeutet „nachhaltige Standbodenbeutel“?
„Nachhaltigkeit“ bei Verpackungen ist kein klar definierter Begriff, sondern ein Bündel verschiedener Strategien, die alle das gleiche Ziel verfolgen: weniger Umweltbelastung pro verpacktem Produkt. Bei Standbodenbeuteln stehen Ihnen vier wesentliche Wege zur Verfügung. Erstens: recycelte Folien (PCR – Post-Consumer-Rezyklat), die bereits einmal genutzt wurden und nun ein zweites Leben als Verpackung erhalten. Zweitens: biobasierte Rohstoffe wie Bio-PE aus Zuckerrohr, das während seines Wachstums CO2 aus der Atmosphäre bindet. Drittens: Mono-Material-Aufbauten (reines Mono-PE oder Mono-PP), die nach Gebrauch über den Gelben Sack im Wertstoffkreislauf bleiben können. Viertens: Kraftpapier-basierte Doypacks mit minimalem Folienanteil zur Heißsiegelung.
Im Idealfall lässt sich mehreres kombinieren: Ein Mono-PE-Doypack mit 80 % PCR-Anteil ist gleichzeitig recycelt und recycelbar. Ein Bio-PE-Standbodenbeutel mit Mono-Material-Aufbau ist biobasiert und recycelbar. Welche Variante am besten zu Ihrem Produkt passt, hängt von der Schutzanforderung (Aroma, Feuchtigkeit, UV), dem Marken-Claim und der Zielgruppe ab. Bio-zertifizierte Lebensmittel-Marken setzen oft auf biobasierte Lösungen, klassische Kosmetik-Brands auf PCR-Recycling-Folien.
Unser Sortiment nachhaltiger Standbodenbeutel deckt alle vier Wege ab. Sie finden Mono-Material-Doypacks für Lebensmittel und Kosmetik, biobasierte Bio-PE-Beutel, PCR-Recycling-Folien mit GRS-Zertifikat und Kraftpapier-Doypacks mit Naturoptik. Alle Varianten sind lebensmittelecht erhältlich, mit Ausnahme der PCR-/Rezyklat-Varianten, die sich noch in der Testphase für die Lebensmittelechtheit befinden und aktuell nicht für direkten Lebensmittelkontakt freigegeben sind. Die food-safe-Varianten sind mit Zip-Verschluss, Sichtfenster oder Aromaschutzventil kombinierbar.







